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Einschaliger Schornstein

Hände weg vom einschaligen Schornstein!

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Fünf Gründe erläutern Ihnen, warum:

Schornstein

1. Ein­schalige Schorn­steine durch­feuchten (versotten) leicht

Die Abgase heutiger Heizungs­anlagen sind längst nicht mehr so heiß wie bei älteren Systemen. Diese niedrigeren Temperaturen bringen eine neue Gefährdung für den Schornstein mit sich. Preisgünstige einschalige Schornsteine weisen einen verhältnis­mäßig großen Querschnitt auf. Die Abgase strömen dadurch langsamer und kühlen auf ihrem Weg nach oben schneller aus. Mit dem Erreichen des Taupunktes bildet sich an den kältesten Stellen im Schacht (Wände und Schornsteinkopf) Kondensat (Wassertropfen), welches ins Schornstein­mauerwerk eindringt. Die Wahrschein­lichkeit hierfür steigt noch, wenn der Schacht keine Wärme­dämmung besitzt. Auf Dauer hält das kein einschaliger Schornstein mit einem Schacht aus Mauerwerk oder aus Leichtbeton aus. Er versottet und muss teuer saniert oder sogar neu aufgebaut werden. Selbst eine zusätzliche Außen­dämmung kann die Kondensat­bildung nicht in jedem Fall verhindern.

2. Einschalige Schorn­steine sind anfällig für Riss­bildung

Bei einem einschaligen Schornstein ist der Mantelstein stark durch hohe Temperatur­differenzen zwischen innen und außen sowie durch Kondens­wasser belastet (s.o.). Obwohl an einschalige Schornsteine nur Feuerstätten mit Abgas­temperaturen von maximal 400 °C angeschlossen werden dürfen, können bereits in dieser Betriebs­phase Risse im Putz entstehen. Wird die maximale Abgas­temperatur z.B. bei unsach­gemäßer Handhabung des Wärme­erzeugers überschritten, können breite Spannungs­risse in den Mantel­steinen auftreten. Bei solchen Störungen der Abgas­abführung (durch Windeinfluss, Anheizprobleme), können die giftigen Abgase in gefährlicher Menge durch die Risse in den Aufenthalts­bereich von Menschen gelangen. Ein Verschließen der Risse mit Farbanstrich oder ein Auskratzen mit anschließendem Ausspachteln hilft kaum. Nach kurzer Zeit zeigt sich der Riss an der gleichen Stelle wieder.

Prospekt einschaliger Schornstein

Flyer "Einschaliger Schornstein"

3. Einschalige Schorn­steine bieten unterm Strich keinen Preis­vorteil

Zwischen einschaligen und dreischaligen Schornsteinen besteht auf den ersten Blick ein großer Preisunterschied. Bei einem objektiven Preisvergleich jedoch wird klar: das Versetzen eines einschaligen Schornsteins ist auf Grund des hohen Steingewichts und des zeitlichen Mehraufwandes nicht günstiger als das Versetzen eines dreischaligen Schornsteins. Einschalige Schornsteine müssen zudem in kalten Dachräumen und im Freien zusätzlich wärmegedämmt werden.

4. Einschalige Schorn­steine arbeiten nicht raum­luft­unabhängig

Feuerstätten benötigen ausreichend Verbrennungsluft. In der Regel wird diese der unmittelbaren Umgebung entnommen und durch Undichtigkeiten der Gebäudehülle ergänzt. Seit die Energieeinsparverordnung EnEV immer dichtere Häuser verlangt, kann nur noch wenig Luft über Undichtheiten in Haus nachströmen. Ein Kamin- oder Kachelofen, der an einen einschaligen Schornstein angeschlossen ist, erhält daher unter Umständen nicht genug Sauerstoff für die Verbrennung. Er funktioniert nicht richtig, die Abgase ziehen nicht ab, es besteht die Gefahr, dass sie sich in die Räume verteilen.

5. Einschaliger Schornstein heißt: No future!

Sie träumen davon, unabhängig von Öl- oder Gaspreisen mit nachwachsenden Rohstoffen zu heizen? Keine Chance mit einem einschaligen Schornstein. An den darf beispielsweise eine moderne Pelletheizung gar nicht angeschlossen werden. Im Hinblick auf die Anforderungen Energieeffizienz und der Umweltverträglichkeit bieten einschalige Schornsteine keine Perspektive.

Quelle: Schiedel

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